Mit dem richtigen Corporate Content und strategischer Fachpressearbeit gestalten Sie aktiv die Platzierung und den Kontext Ihres Unternehmens in den Antworten der KI-Suche.
Von Sabrina Ortmann und Simon Zaugg
Sichtbar bleiben zukünftig nur die Unternehmen, die einen Weg in die Antworten der KI-Systeme finden. Für B2B-Unternehmen wird damit die strategische Fachpressearbeit noch wichtiger. Denn setzen sie diese professionell um, können sie damit die Sichtbarkeit und die Kontexte, in dem KI-Systeme das Unternehmen nennen, aktiv gestalten.
Neben den bekannten positiven Wirkungen der Pressearbeit auf Reputation, Sichtbarkeit, Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Transparenz können Veröffentlichungen in relevanten Fachmedien die Sichtbarkeit von Unternehmen in KI-gestützten Suchsystemen stärken, Stichwort GEO (Generative Engine Optimization). Denn fundierte, öffentlich zugängliche Fachartikel werden von diesen Systemen als Informationsquellen herangezogen und in Antworten zitiert.
KI-Systeme lieben Branchenmedien
Insbesondere Large Language Models (LLMs) und KI-gestützte Suchmaschinen liefern den Nutzerinnen und Nutzern Antworten statt Rankings. Daher bewerten diese Systeme Inhalte aus redaktionellen Quellen besonders hoch. Denn die Texte und Bilder sind journalistisch geprüft und damit vertrauenswürdig, ordnen technologische Entwicklungen fachlich ein, sind in der Regel fundiert, aktuell und relevant für spezifische Zielgruppen. Fachportale, wie die Online-Magazine von Branchenmedien, gelten in diesem Zusammenhang als besonders glaubwürdig. Dies gilt auch für kleine, hoch spezialisierte Nischenmedien. Darüber hinaus werden hier veröffentlichte Artikel als „earned media“ wahrgenommen, nicht als bezahlte Werbung.
Bis zu 22 Prozent journalistische Quellen
Das zeigen auch aktuelle Daten aus Deutschland: Der Monitoring-Anbieter OtterlyAI hat für seinen „German KI Search Index“ vom 16. August bis 28. September 2026 rund 3,95 Millionen Quellenangaben ausgewertet. Erfasst wurden die Antworten von sieben KI-Systemen, darunter ChatGPT, Gemini, Perplexity und die KI-Übersichten von Google, auf kaufnahe Fragen aus 16 Branchen. Knapp 15 Prozent der zitierten Quellen waren Nachrichten- und Medienangebote, weitere knapp 9 Prozent Verbände. Der US-Mediendienstleister Muck Rack kommt in seiner laufenden Auswertung „What is AI Reading?“ für September 2026 auf rund 22 Prozent journalistische Quellen, bezahlte Inhalte machten nur 0,3 Prozent aus.
Ob KI-Systeme oder generative Suchmaschinen einen bestimmten Inhalt ausspielen oder nicht, hängt maßgeblich von der Quelle ab. Inhalte aus Fachportalen werden eher in KI-Übersichten wie den AI Overviews von Google oder als direkte Quelle in Suchergebnissen angezeigt, weil sie den Kriterien der Answer Engine Optimization (AEO) entsprechen. KI-Systeme finden hier klar strukturierte, präzise formulierte Inhalte, die sie leicht zusammenfassen und zitieren können. Denn die Sichtbarkeit in den Antworten basiert auf Autorität, Struktur und semantischer Klarheit. All das bringt ein Artikel mit, der den redaktionellen Qualitätsprozess eines renommierten Fachmagazins durchlaufen hat.
Den generativen Kontext für das eigene Unternehmen aktiv gestalten
Erwähnt ein Branchenmagazin in seiner Online-Ausgabe ein Unternehmen oder eine Expertise, steigt die Chance deutlich, dass sich diese Information in KI-generierten Suchergebnissen oder in Antworten auf Nutzerfragen wiederfindet. Auch Zitate aus Artikeln greift die KI gerne auf. Gleichzeitig bietet ein inhaltlich tiefer Artikel dem Absender die Möglichkeit, aktiv den Kontext zu gestalten, in den die generativen Antworten der KI sein Unternehmen setzen.
Umgekehrt gilt: Wo es keine redaktionellen Beiträge gibt, greift die KI auf andere Quellen zurück, oft auf die Websites von Mitbewerbern, Agenturen oder Vergleichsportalen. Darum wirken Fachpressearbeit und eigener Corporate Content am stärksten zusammen. Der Fachartikel liefert die Glaubwürdigkeit, die eigene Website die zitierfähigen Details. Auch in der Auswertung von OtterlyAI stammte mehr als die Hälfte der zitierten Quellen (57 Prozent) von den Unternehmen selbst.
In vier Schritten zu mehr Sichtbarkeit in der KI-Suche
Wie sichtbar ein Unternehmen in der KI-Suche ist, lässt sich messen. Bewährt hat sich ein Vorgehen in vier Schritten, abgestimmt auf die eigene Vertriebs- und Marketingstrategie:
- Die richtigen Fragen: Zuerst wird festgelegt, welche Fragen potenzielle Kunden in den verschiedenen Phasen ihrer Kaufentscheidung an ChatGPT, Gemini, Perplexity und Co. stellen.
- Die Messung: Diese Fragen werden den wichtigsten KI-Systemen gestellt, und zwar mehrfach, weil die Antworten schwanken. So zeigt sich, ob und wie das Unternehmen genannt wird und welche Mitbewerber an seiner Stelle auftauchen.
- Die Quellen: Danach wird ausgewertet, auf welche Quellen sich die KI-Antworten stützen: Fachmedien, Verzeichnisse, Bewertungsportale, Websites von Mitbewerbern. Daraus ergibt sich, wo das Unternehmen fehlt und welche Medien den größten Hebel haben.
- Der Plan und die Umsetzung: Aus diesen Lücken entsteht eine Themen- und Medienliste, aus der sich der konkrete Maßnahmenplan ergibt. Nach einigen Monaten wird erneut gemessen, damit sichtbar wird, was sich verändert hat.
Viele Unternehmen wissen heute nicht, was ChatGPT über sie sagt, wenn ein potenzieller Kunde nach einer Lösung fragt. Oft lautet die ehrliche Antwort: gar nichts. Die KI nennt dann die Mitbewerber, die in den richtigen Quellen vorkommen.
Auf dieser Grundlage lässt sich der Content gezielt ausrichten, für die eigenen Corporate-Kanäle wie Blog und Social Media ebenso wie für die Pressearbeit. Ziel ist die Answer Engine Optimization (AEO): eine Sichtbarkeit im gewünschten Kontext, genau dort, wo potenzielle Kunden ihre Fragen stellen.
Ihr Team für die aktiv gestaltete AI Visibility Ihres Unternehmens
Sabrina Ortmann und Simon Zaugg bieten das beschriebene Vorgehen gemeinsam an: Sie analysieren die Sichtbarkeit Ihres Unternehmens in der KI-Suche, entwickeln mit Ihnen die passende Content- und Pressestrategie und setzen die Maßnahmen auf Wunsch gemeinsam mit Ihnen um. Der Aufwand ist überschaubar: Nach der Messung und Umsetzungsplanung lässt sich bereits mit zwei bis drei Arbeitstagen im Monat langfristig ein nachhaltiges Grundrauschen in den Medien und eine aktiv gestaltete Sichtbarkeit in der KI-Suche realisieren.
Vereinbaren Sie ein kostenloses und unverbindliches Vorgespräch mit uns. Schreiben Sie uns an ki@sabrinaortmann.de .
Ihre Expertin für strategische B2B-Pressearbeit und Content-Erstellung: Sabrina Ortmann
Sabrina Ortmann bringt 25 Jahre Erfahrung in der PR mit – in leitenden Positionen in Festanstellung und als Freelancerin. Ihr Schwerpunkt liegt seit mehr als zehn Jahren auf der Konzeption, dem Aufbau und der Umsetzung der strategischen Fachpressearbeit für B2B-Unternehmen und technologiegetriebene Start-ups (sabrinaortmann.de).
Die ehemalige Journalistin berät bei der Themenfindung und -auswahl, erarbeitet mit ihren Kunden und deren Geschäftspartnern Anwendergeschichten in journalistischer Qualität, unterstützt beim Schreiben von inhaltlich tiefen Gastartikeln, identifiziert die jeweils passenden Medien, baut Kontakte zu den Redaktionen auf und koordiniert den Veröffentlichungsprozess. Am liebsten übernimmt sie die gesamte Pressearbeit von der Konzeption und Strategieentwicklung bis zur operativen Umsetzung. Gerne erarbeitet Sabrina Ortmann auch Content für Blogs und andere Corporate-Kanäle ihrer Kunden.
Ihr Experte für strategische AI Visibility: Simon Zaugg
Simon Zaugg berät mit seinem Angebot Content Engineer (content-engineer.ch) B2B- und Technologieunternehmen im DACH-Raum dabei, in den Antworten von ChatGPT, Gemini, Perplexity und Co. sichtbar zu werden. Er bringt rund 15 Jahre Erfahrung im B2B-Marketing der Schweizer IT-Branche mit, unter anderem als Leiter Kommunikation und Marketing beim Branchenverband swissICT, als Content Marketing Manager beim Bausoftware-Anbieter smino und als ehemaliger Redaktor einer führenden IT-Businesszeitschrift der Schweiz. Er kennt damit beide Seiten: die der Redaktion und die des Unternehmens, das in die Medien will.
Sein Schwerpunkt ist der Kontext: Wo und wie ein Unternehmen außerhalb der eigenen Website vorkommt, in Fachmedien, Verzeichnissen und Plattformen. Gerade für Unternehmen, die noch keine große Marke sind, ist das der wichtigste Hebel. Mit eigenen Messreihen untersucht er regelmäßig, welche Unternehmen und Quellen die KI-Systeme in ihren Antworten nennen.
Quelle Beitragsbild: Simon Zaugg/KI-generiert mit Google Flow





